Partizipationsschein
Passivhaus
Pauschalsystem
Performance
Pfandbriefe
Pflegeversicherung
PIBOR
Planfüllziegel
Plansteine (Porenbeton)
Planziegel
Planziegelmauerwerk
Plattenheizkörper
Platzsystem
Point Value
Porenbeton
Portfolio
Prämie
Preisangabenverordnung
Primärmarkt
Progressive Invaliditätsstaffel
Prolongation
Put
Wertpapier, das Vermögensrechte, nicht aber Mitgliedschaftsrechte an einer Aktiengesellschaft verkörpert. Partizipationsscheine werden in der Schweiz als Finanzierungsinstrument verwendet und sind dem deutschen Genußschein ähnlich.
Das Besondere an einem Passivhaus ist, dass durch höchste Qualität von Gebäudehülle und Haustechnik der Wärmebedarf so weit verringert wurde, dass neben einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung durch ein komfortables Lüftungssystem die kostenlosen Energiebeiträge ausreichen, um das Gebäude angenehm warm zu halten.
Kostenlose Energiebeiträge sind: eingestrahlte Sonnenenergie, Eigenwärme der Personen im Haus, Wärmeabgabe von Räumen und Geräten.
Der geringfügig verbleibende Heizwärmebedarf kann über eine Nacherwärmung der Zuluft oder durch gespeicherte Sonnenwärme gedeckt werden. Die folgenden, wesentlichen Merkmale eines Passivhauses genügen, um den Passivhaus-Standard zu erreichen:
· Passivhäuser sind optimal nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet: Das bedeutet, dass große Fenster nach Süden zeigen, um möglichst viel Sonnenenergie im Winter einzufangen, kleine Fenster kommen nach Norden und werden eventuell sogar noch mit besserer Wärmeschutzverglasung ausgestattet (siehe Isolierverglasung).
· Passivhäuser sind "supergedämmt" mit extrem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten (siehe k-Wert) für alle Außenbauteile (Bodenplatte, Kellerdecke, Außenwände, Fenster, Türen und Dach). Wenn mit zusätzlichen Dämmstoffen gearbeitet wird, sind diese zwischen 25 und 40 cm und wärmebrückenfrei sowie luftdicht.
· Dreifachverglasungen mit zwei Beschichtungen sorgen für passiv solare Gewinne, welche die Wärmeverluste sogar in den Wintermonaten übersteigen (siehe negativer k-Wert).
· Eine Komfortlüftung (automatische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung) holt 80% der Wärme aus der verbrauchten Luft wieder zurück (z.B. aus dem Bad, dem Wohnzimmer, der Garage, dem Keller etc.) und sorgt zugleich für immer frische Zuluft von außen im ganzen Haus (siehe Wärmerückgewinnung).
· Im Vergleich zu Häusern im Bestand, die im Jahr nicht selten bis zu 400 kWh Heizwärme pro Quadratmeter Wohnfläche benötigen, oder auch modernen Niedrig-Energie-Häusern mit einem Bedarf von weniger als 70 kWh/(m2a) beläuft sich der zusätzliche Heizwärmebedarf für ein Passivhaus auf maximal 15 kWh/(m2a).Da beim Passivhaus damit auf den Einbau einer herkömmlichen Heizung verzichtet werden kann, werden die beim Bau höheren Kosten für die besondere Wärmedämmung, eine Lüftungsanlage und die Solarwärmenutzung zum Teil kompensiert (siehe Solaranlagen). Außerdem macht sich die anfängliche Mehrinvestition im Laufe der Jahre durch die eingesparten Heizkosten bald bezahlt. Zugleich verringert sich die Umweltbelastung durch weniger Verbrauch von fossiler oder anderer Energie und durch weniger Ausstoß von Heizabgasen.
Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrig-Energie-Hauses und bietet kostengünstiges, umweltfreundliches und behagliches Wohnen.
Von Hypothekenbanken ausgegebene festverzinsliche Wertpapiere, die der Mittelbeschaffung (Refinanzierung) für Darlehen sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen Baubereich dienen. Pfandbriefe, die der Refinanzierung von Hypothekendarlehen dienen, müssen aufgrund gesetzlicher Vorschriften jederzeit in gleicher Höhe durch erststellige Hypotheken mit mindestens gleichem Zinssatz gedeckt sein. Pfandbriefe sind mündelsichere Wertpapiere, d.h., sie unterliegen strengen gesetzlichen Vorschriften und gelten daher als sehr sichere Anlage. Die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften übernimmt ein Treuhänder.
Die Pflegeversicherung ist ein eigenständiger Zweig der Sozialversicherung. Sie soll das finanzielle Risiko einer Pflegebedürftigkeit abdecken. Wer gesetzlich krankenversichert ist, zahlt in der Regel auch Pflichtbeiträge in die Pflegeversicherung ein. Die Leistungen der Pflegeversicherung umfassen u.a. Pflegesachleistungen, häusliche Pflege, Pflegehilfsmittel, Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege, vollstationäre Pflege, Leistungen zur sozialen Sicherung von Pflegepersonen und Pflegekurse für Angehörige. PIBOR (Paris Interbank Offered Rate) ist der in Prozent ausgedrückte Zinssatz, zu dem in Paris eine Bank bei einer anderen Bank einen unbesicherten Kredit mit kurzer Laufzeit aufnehmen kann.Planfüllziegel sind im Planziegelverfahren (siehe oben) hergestellte Mauerziegel mit Hohlräumen. Die Ziegel werden im Planziegelmauerwerk (siehe oben) ganz normal mit dem anderen Mauerwerk vom Maurer verarbeitet und anschließend mit Beton verfüllt. Das kann beim Betonieren der Decke erfolgen. Planfüllziegel eignen sich zur Erstellung von Schallschutzwänden, Haustrennmauern (Doppel- u. Reihenhäuser) oder bei schallschützenden Treppenhaus-Ummauerungen.
Die Porenbetonsteine (siehe auch unter Leichtbeton) werden mit Dünnbettmörtel versetzt. So entstehen Mörtelfugen von etwa 1 mm bis 3 mm Dicke, die für eine bessere Dämmung gegenüber einer Vermauerung in Normal- oder Leichtmauermörtel sorgen.
Planziegel sind gebrannte Tonziegel, die an beiden Auflageflächen (oben und unten) millimetergenau plangeschliffen werden. Sie werden mit Dünnbettmörtel verarbeitet. Der Mörtel wird mit einer Mörtelwalze aufgetragen oder die Ziegel werden in einer Mörtelwanne einzeln in den Mörtel eingetaucht. Die Fugen eines Planziegel-Mauerwerks sind nur ca. 1 mm dick.
Planziegel können schneller und einfacher verarbeitet werden als normales Mauerwerk. Die bautechnischen Vorteile liegen in der guten Wärmedämmung der kompakten Wand, einer hohen Druckfestigkeit sowie der nahezu trockenen Bauweise und der deswegen sehr geringen Bau-Feuchte. Da ca. 90 % des Mörtels gegenüber herkömmlichen Mauern eingespart werden, wird kein Mörtelsilo benötigt.
Flache Heizkörper, die mittels Konvektion (siehe Konvektion) heizen.
Begriff der Kraftfahrtunfallversicherung. Dabei wird jeder einzelne Platz eines Kraftfahrzeuges mit denselben Versicherungssummen versichert. In der Kraftfahrtunfallversicherung von Omnibussen und Omnibusanhängern ist das Platzsystem vorgeschrieben. Gegensatz: Pauschalsystem. siehe Bezugsverhältnissiehe: Leichtbeton.
siehe: Plansteine.
Gesamtheit einer Anlage in Wertpapieren bzw. Vermögensgegenständen.
Der Begriff Prämie (auch Optionspreis) wird auch für den Prozentsatz verwendet, um den der indirekte Erwerb des Basiswertes durch Kauf und Ausübung des Optionsscheines teurer ist als der unmittelbare Erwerb des Basiswertes.Seit 1985 als Verbraucherschutz in Kraft. Kreditinstitute sind verpflichtet, in Angeboten und Darlehensverträgen alle relevanten Preise bzw. Kosten aufzuführen. Darüber hinaus muss im Privatkundengeschäft auch der Effektivzins für die Vergleichbarkeit von Finanzierungen angegeben werden.
Der Primärmarkt ist der Emissionsmarkt für Wertpapiere, der Sekundärmarkt ist der Zirkulationsmarkt, auf dem bereits umlaufende Wertpapiere gehandelt werden. Wertpapierbörsen sind grundsätzlich Sekundärmärkte.Progressive
Invaliditätsstaffel
Üblicherweise wird bei Invalidität ein dem festgestellten Invaliditätsgrad entsprechender Prozentsatz der für diese Leistungsart vereinbarten Versicherungssumme gezahlt. Abweichend von dieser Regel wird bei Vereinbarung einer progressiven Invaliditätsstaffel ab einem bestimmten Invaliditätsgrad die Versicherungsleistung überproportional erhöht, so daß bei 100 % Invalidität ein Vielfaches der Versicherungssumme gezahlt wird. Mit der progressiven Invaliditätsstaffel soll dem Umstand Rechnung getragen werden, daß der finanzielle Bedarf bei besonders schweren Unfällen mit hohem Invaliditätsgrad ebenfalls überproportional wächst.
Siehe Konditionenanpassung.
Ein Put (Verkaufsoption) gewährt dem Käufer das Recht, einen bestimmten Basiswert in einer bestimmten Menge zu einem im voraus festgelegten Ausübungspreis bis oder zu einem bestimmten Termin zu verkaufen. Die meisten Optionsscheine sehen nicht mehr die effektive Lieferung des Basiswertes, sondern den Barausgleich vor. Die Ausübung eines Puts macht nur dann wirtschaftlich Sinn, wenn der aktuelle Preis für den Basiswert unter dem des Ausübungspreises liegt. Der Verkäufer eines Puts erwartet steigende Kurse des Basiswertes, der Käufer dagegen sinkende Kurse.