Lambda
Laufzeit
Laufzeitfonds

Lebenshaltungspreisindex

Lehm
Leichtbauplatten
Leichtbaustoffe
Leichtbeton
Leichtbetonblocksteine, -vollsteine
Leichtmauermörtel
Leichtziegel
Leitzinsen

Leverage (=Leverage Effekt)

LIBOR

LIFFE

Limitierter Auftrag

Liquidität

Lombardsatz

Long-Position

Luft

Lüftung

 

 


Lambda

Die wichtigste Größe zur wärmetechnischen Beurteilung von Außenwänden ist neben dem Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert) die Wärmeleitzahl Lambda. Lambda gibt an, welche Wärmemenge in Watt stündlich durch einen Quadratmeter einer 1 Meter dicken Materialschicht geleitet wird, wenn beide Oberflächen einen Temperaturunterschied von einem Grad Celsius aufweisen.
Je niedriger der Wert ist, desto besser ist der Wärmeschutz.

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Laufzeit

Die Laufzeit eines Darlehens umfasst den Zeitraum von der Auszahlung bis zur vollständigen Rückzahlung. Darlehen der Hypothekenbanken haben Laufzeiten von durchschnittlich 30 Jahren. Die Laufzeit des Darlehens hängt zum einen von der Höhe der Tilgung und zum anderen von der Höhe des Nominalzinssatzes ab. Nicht zu verwechseln mit der Laufzeit eines Darlehens ist die Zinsfestschreibung, d. h. der Zeitraum, für den feste Zinsen vereinbart sind.

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Laufzeitfonds

Laufzeitfonds sind Fonds mit bereits bei Auflegung fest vereinbartem Fonds-Auflösungstermin; nach Ablauf der Zeichnungsfrist werden in der Regel keine weiteren Fondsanteile mehr ausgegeben.

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Lebenshaltungspreisindex

Der Preisindex für die Lebenshaltung dient der Inflationsmessung. Die Berechnung nimmt das Statistische Bundesamt anhand eines Warenkorbes vor, der rund 750 Waren und Dienstleistungen umfaßt, die in typischen Haushalten häufig bezogen werden. Alle Preise werden zu einem Durchschnitt zusammengefaßt und auf ein Ausgangsjahr bezogen, dessen Preisniveau mit 100 gleichgesetzt wird. Die Inflationsrate gibt die prozentuale Veränderung des ermittelten Lebenshaltungskostenindexes an. Alle fünf Jahre wird der Korb erneuert.

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Lehm

Lehm ist nach Holz einer der ältesten Bauwerkstoffe. Er besteht aus Tonerde und Sand sowie feinen Gesteinsteilen. Aus gebranntem Lehm entstehen Ziegel oder Tondachziegel.

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Leichtbauplatten

Die in der Hauptsache aus Bims- oder Gasbeton, Holzfasern, Holzspänen, Holzwolle, Hartschaum sowie Gips und Karton bestehenden Platten mit geringem Raumgewicht werden für Verkleidungen, Dämmungen und Zwischenwände ohne Tragefunktion verwendet.

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Leichtbaustoffe

Die Verwendung von Leichtbaustoffen verringert den Materialaufwand und hilft so, die Baukosten zu senken. Ein weiterer Vorteil ist die gute Wärmedämmeigenschaft, ein Nachteil allerdings ist die schlechte Schalldämmung. In der modernen Bautechnologie werden Leichtbaustoffe eingesetzt, ohne dadurch Statik und Stabilität des Bauwerks zu beeinflussen. Zu den tragfähigen Materialien zählen u.a. Bims, Porenziegel und Gasbeton.

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Leichtbeton

Dem Leichtbeton verleihen seine vielen Lufteinschlüsse ein besonders leichtes Gewicht. Lufteinschlüsse können durch Zuschlagstoffe wie Bims, Blähton oder Blähschiefer erzielt werden (siehe Zuschlagstoffe).
Haufwerksporiger Leichtbeton wird vorwiegend zu Betonwaren und Fertigteilen wie Hohlblocksteinen, Wandbauplatten verarbeitet.
Porenbeton wird z.B. als Gasbeton und Schaumbeton zu wärmedämmenden und frostbeständigen Deckenplatten verarbeitet.
Gefügedichter Leichtbeton mit porigen Zuschlägen wird z.B. als Stahl- und Spannleichtbeton im konstruktiven Ingenieurbau verwendet.

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Leichtbetonblocksteine, -vollsteine

Ein aus Bims, Schlacke, Blähton und Ziegelsplitt gefertigter Stein. Seine feinen Poren begünstigen die Wärmedämmung, sein geringes Raumgewicht ermöglicht das Verbauen in großen Blöcken. Hohlblocksteine haben zwei oder drei Luftkammern und können bei Innen- oder Außenmauern verbaut werden. Je nach Druckfestigkeit sind sie auch für Tragemauern geeignet. Vollsteine verwendet man bei Tragemauern und nicht tragendem Mauerwerk sowie im Fachwerkbau und zum Ausgleich bei Mauerwerk aus Hohlblocksteinen.

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Leichtmauermörtel

Ein spezieller Mauermörtel mit porösen Zuschlägen, der die Wärmedämmung des Mauerwerks verbessert.

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Leichtziegel

Zur Gruppe der Leichtziegel zählen Porenziegel (porosierte Ziegel) sowie Hochlochziegel.

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Leitzinsen

Zins (auf Jahresbasis), zu dem die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank den Geschäftsbanken Zentralbankgeld leiht. Die wichtigsten Leitzinsen für die Bundesrepublik waren der Diskontsatz, der Lombardsatz und der Wertpapierpensionssatz. Das Gefüge der Leitzinssätze bestimmt im wesentlichen den Geldmarktzinssatz. Zum Diskontsatz kauft die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank von Kreditinstituten erstklassig Wechsel (maximale Laufzeit drei Monate) an. Zum Lombardsatz, der in der Regel um ein bis zwei Prozentpunkte über dem Diskontsatz liegt, beleiht die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank Wertpapiere (maximal Laufzeit der Beleihung drei Monate). Der Wertpapierpensionssatz wird für befristete Offenmarktgeschäfte mit unbedingter Rückkaufvereinbarung per Termin in Rechung gestellt. Der gewöhnlich zwischen dem Diskont- und Lombardsatz liegende Wertpapierpensionssatz avancierte seit 1985 zum eigentlichen Leitzinssatz, an dem sich das Niveau der Geldmarktzinsen vornehmlich orientiert.
Heute werden von der EZB folgende Leitzinsen: Hauptrefinanzierungssatz (bisher Wertpapierpensionssatz), Spitzenrefinanzierungsfazilität (bisher Lombardsatz) und die Einlagenfazilität (bisher Diskontsatz).

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Leverage (=Leverage Effekt)

siehe Hebel

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LIBOR

LIBOR (London Interbank Offered Rate) ist der in Prozent ausgedrückte Zinssatz, zu dem in London eine Bank bei einer anderen Bank einen unbesicherten Kredit mit kurzer Laufzeit aufnehmen kann. 6 Monats EURO-LIBOR ist daher der Zinssatz für 6 Monate für EURO-Mittelaufnahmen unter Banken in London.

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LIFFE

London International Financial Futures and Options Exchange (Londoner Terminbörse)

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Limitierter Auftrag

Auftrag mit Preislimit. Ein limitierter Kaufauftrag muß zum Preislimit oder zu einem niedrigeren Kurs ausgeführt werden. Ein limitierter Verkaufsauftrag muß zum Preislimit oder zu einem höheren Kurs ausgeführt werden.

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Liquidität

Marktsituation, in der auch große Transaktionen in einem Finanzinstrument abgewickelt werden können, ohne daß diese den Marktpreis nennenswert beeinflussen. Im Optionsscheingeschäft wird als Liquiditätsmaßstab regelmäßig die Umsatztiefe in einem Schein herangezogen.

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Lombardsatz

Zinssatz, zu dem die Deutsche Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank den Kreditinstituten Zentralbankgeld gegen die Verpfändung von Wertpapieren anbietet. Der Lombardsatz liegt regelmäßig über den anderen Leitzinssätzen (Diskont- und Wertpapierpensionssatz), da der Lombardkredit grundsätzlich nur der kurzfristigen Überbrückung vorübergehender Liquiditätsengpässe dienen soll. (siehe auch Leitzinsen)

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Long-Position

Eine Kaufposition wird als Long-Position bezeichnet, so zum Beispiel der tatsächliche Bestand an Wertpapieren. (siehe auch Short-Position)

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Luft

Je nachdem, woher sie kommt, wohin sie geht, was mit ihr gemacht wird, wie ihre Beschaffenheit ist etc. wird Luft unterschiedlich benannt
· Außenluft: Aus dem Freien einströmende Luft.
· Abluft: Aus dem Raum abströmende Luft.
· Zuluft: Dem Raum zuströmende Luft.
· Fortluft: Die ins Freie abgeführte Luft.
· Umluft: Abluft, die als Zuluft wieder verwendet wird.
· Raumumluft: Die zum Zwecke der Luftbehandlung im Raum über ein Gerät geführte Luft.
· Mischluft: Luft verschiedenen Ursprungs, zum Beispiel Außen- und Umluft.
· Frischluft: Nicht regelgerechte Bezeichnung von Außenluft.
· Luftbehandlung: Technisch erzwungene Veränderung des Zustandes der Luft, z. B. Temperatur, absolute Feuchte, Staubgehalt, Keimzahl.
· Filtern: Abscheiden von Luftverunreinigungen aus Luftströmen.
· Heizen/Kühlen: Zu- bzw. Abführen von sensibler Wärme.
· Befeuchten/Entfeuchten: Erhöhen/Verringern der absoluten Feuchte.
· Wärmerückgewinnung: Maßnahme zur Nutzung des Energiegehaltes eines Luftstromes. Der Fortluft wird Wärme entzogen. Damit wird die Außenluft vorgewärmt.

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Lüftung

Lüftung ist erforderlich zum Austausch verbrauchter gegen frische Luft. Die relativ hohe Luftfeuchte kalter Luft wird durch Erwärmung herabgesetzt. Beim Lüften von kalten Räumen im Sommer schlägt sich warme Außenluft als Tauwasser an Wänden, Boden und Decke, so wie an Gegenständen nieder. Deshalb sollten Kellerräume bei hoher Außenlufttemperatur und hoher Luftfeuchte nicht gelüftet werden.

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Lüftungswärmebedarf

Wärme, die notwendig ist, um im Winter die kühle Frischluft auf Raumtemperatur aufzuwärmen. Der Lüftungswärmebedarf lässt sich durch die Wärmerückgewinnung (siehe Wärmerückgewinnung) wesentlich senken.

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