Kalksandstein wird unter Einsatz geringen Energiebedarfs aus den natürlichen Rohstoffen Kalk, Sand und Wasser hergestellt. Es gibt verschiedene Rohdichten und Druckfestigkeitsklassen für tragendes und nichttragendes Mauerwerk, vom Kleinformat über den großformatigen Systembau bis zu vorgefertigten Mauertafeln. Mit Handvermauerung oder Versetzhilfen kann das Kalksandstein-Mauerwerk rationell und kostengünstig errichtet werden.
Kalkulatorische
Vergleichsmiete
Für selbstgenutzte Gebäudeflächen wird bei der Mietausfallversicherung eine kalkulatorische Vergleichsmiete angesetzt. Das Versicherungsunternehmen ermittelt einen marktüblichen Mietzins, dieser marktübliche Mietzins wird im Falle eines Schadens an den Versicherungsnehmer ausbezahlt, so als ob er sich selbst vorher Miete gezahlt hätte.
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Kapillarität
Zahlreiche Baustoffe (Ziegel, Beton, Kalksandstein, Holz, Dämm-Materialien, Natur- und Kunststein) enthalten Kapillaren genannte Poren, die Feuchtigkeit aufnehmen und weiterleiten können. Aufgrund dieser Kapillarität zeigen diese Stoffe hygroskopische (siehe hygroskopisch) Eigenschaften. Sie sind atmungsaktiv, dampfdurchlässig und diffusionsfähig. Glas und Metall hingegen wirken wie Dampfsperren und lassen den Wasserdampf kondensieren (siehe Kondensation).
Erhöhung des Grundkapitals einer Aktiengesellschaft, um beispielsweise Käufe von anderen Unternehmen zu finanzieren. Bei einer Kapitalerhöhung werden neue Aktien ausgegeben. Die Aktionäre erhalten in der Regel ein Vorkaufsrecht, sogenanntes Bezugsrecht, auf die jungen Aktien. Diese werden dann an der Börse gesondert gehandelt, um sie von den Altaktien zu unterscheiden.
Aktueller Kurs des Basiswertes bei Optionsscheinen. Als Kassakurs wird ebenfalls der an deutschen Börsen für dort notierte Wertpapiere festgestellte Einheitskurs bezeichnet.Auch Liegenschaftsamt genannt. Das Katasteramt führt die Liegenschaftsbücher, sog. Verzeichnisse über die "technischen" Daten der Grundstücke einer Gemeinde. Siehe auch Katasterpapiere.
Bei den Katasterämtern (Liegenschaftsämtern) geführte Verzeichnisse mit den "technischen" Daten der Grundstücke einer Gemeinde. Die Katasterämter erstellen Auszüge aus dem Liegenschaftsbuch und amtliche Lagepläne (Flurkarten), die gebührenpflichtig eingesehen oder angefordert werden können.
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Kelvin
Maßeinheit der absoluten Temperaturskala (K), benannt nach dem britischen Physiker Sir William Thonwon, Lord Kelvin of Largs.
0 Grad K = -273,15 Grad Celsius. Wird in der Physik zum Berechnen von Temperaturdifferenzen benutzt.
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Kerndämmung
So heißt die Dämmschicht zwischen zwei Mauern, z.B. beim "zweischaligen Mauerwerk", das ein Hintermauerwerk mit Klinkerverblendung besitzt (siehe Hintermauerwerk; siehe Verblendmauerwerk). Zwischen diesen beiden Wänden befindet sich die Kerndämmung. Als Dämm-Material kommen Stein- oder Mineralwollplatten oder entsprechendes Schüttgut in Frage.
siehe Kurs-Gewinn-Verhältnisoben
Klebemörtel
Der mörtelartige Kunststoffkleber erlaubt das Verlegen von Fliesen, Natur- und Kunststeinen u.a. in einem vollständigen Bett, das auch Unebenheiten des Untergrunds ausgleicht. Gipsputze erhalten vor dem Mörtelauftrag eine Spezialgrundierung. Im Außenbereich oder bei ständig feuchten Flächen muss der Klebemörtel mit Zement versetzt werden.
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Klimatisieren
Luftheizungen lassen sich als Klimaanlage ausbauen. Zur Klimatisierung gehört die Filterung der Luft, die Regelung der Luftfeuchte und gegebenenfalls die Kühlung der Luft.
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Klinker
Klinker sind Ziegel, die bei besonders hohen Temperaturen gebrannt wurden und sich deshalb durch Härte und Dichtigkeit des Materials auszeichnen. Ihre Beständigkeit gegen Verwitterung begünstigt die Verwendung als Verblendmauerwerk (siehe Verblendmauerwerk). Als Vormauersteine können sie mit Mörtel direkt mit der Hausmauer verbunden werden. Klinker kann man aber auch als zusätzliche Schale mit einer etwa 6 cm dicken Luftschicht zwischen der Hausmauer und dem Verblendmauerwerk einsetzen. Wichtig ist, dass Öffnungen unten und oben im Verblendmauerwerk eine ausreichende Hinterlüftung ermöglichen. Klinker sind in Farbabstufungen von rot über braun bis violett erhältlich. Die Farben sind lichtbeständig, die unterschiedlichen Strukturen, besonders bei Handformsteinen, eröffnen individuelle, reizvolle Gestaltungsmöglichkeiten.
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Koeffizient für solaren Wärmegewinn
Die Wärmeschutzverordnung berücksichtigt die solar erzeugte Wärme. Sie schreibt vor, mit welchem Wärmegewinn jeweils bei Süd-, Ost-, West- und Nordfenstern gerechnet werden kann. Die anzusetzenden Wärmegewinne werden in der neuen Wärmeschutzverordnung durch Koeffizienten ausgedrückt.
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Kondensat
Kondensat aus der Luft: Trifft warme Luft auf kühlere Flächen, schlägt sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den Flächen als Kondensat nieder. Allgemein wird häufig der Begriff "Schwitzwasser" verwendet.
Kondensat beim Heizen: Zur Erhöhung der Energieeffizienz wird heute den Abgasen der Heizkessel Wasser (Kondensat) entzogen (siehe Brennwerttechnik).
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Kondensation
Trifft feuchte, warme Luft auf kältere Flächen, schlägt sich die Feuchtigkeit nieder. Besonders gefährdete Räume sind Bad und Küche. Der Grad der Kondensation kann durch die Auswahl von Baustoffen mit hoher Atmungsaktivität gering gehalten werden (siehe "Atmende" Baustoffe). Besonders in der Heizperiode sollte man auf Kondensatbildung vor allem an den kühleren Außenwänden und in Zimmerecken achten, um Feuchtigkeitsschäden, evtl. durch Wärmebrücken (siehe Wärmebrücke), frühzeitig zu erkennen. Im Normalfall genügt es, täglich drei- bis viermal kräftig zu lüften.
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Kondensationsschäden
Bei einem falschen Wandaufbau kann die Feuchte in oder auf der Oberfläche der Bauteile kondensieren. Als Folge lässt die Dämmwirkung nach, die Feuchtigkeit ist Nährboden für Schimmelbildung und die Feuchte kann zum Zersetzen des Baustoffes führen. Regelmäßiges Lüften genügt im Allgemeinen zur Verhinderung von Kondensationsschäden.
Auch Zinsanpassung oder Prolongation genannt. Vor Ablauf der Zinsfestschreibung müssen für einen weiteren Zeitraum neue Konditionen festgelegt werden. Zu diesem Zweck unterbreitet die Bank dem Darlehensnehmer einige Wochen vor Ablauf der Zinsfestschreibung ein Angebot für einen weiteren Festschreibungszeitraum, dessen Konditionen sich nach den aktuellen Verhältnissen am Kapitalmarkt richten.
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Konterlattung
Die Konterlattung ist bei einer Verkleidung der Wand oder Decke mit Bauplatten oder ähnlichem unbedingt erforderlich, um für eine Hinterlüftung zu sorgen und um eventuelle Unebenheiten ausgleichen zu können. Die Quereinlattung zum Einhängen der Dachpfannen heißt im allgemeinen Sprachgebrauch auch Konterlattung.
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Konvektion
Im Unterschied zu Heizkörpern, die Wärme passiv abstrahlen, gibt es die Möglichkeit, die Raumluft aktiv am Heizkörper vorbeizuleiten. Durch Umwälzung der Raumluft wird dann der ganze Raum erwärmt. Voraussetzung für die Wirkung der Konvektion ist, dass Konvektoren unterhalb der Fenster oder in einem Schacht unterhalb der Balkon- oder Terrassentür angebracht werden. Nur dann nimmt die aufsteigende Warmluft die durch die Glasflächen einfallende kalte Luft mit nach oben und erwärmt sie zugleich.
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Konvektorheizung
Heizungen, die den überwiegenden Teil ihrer Wärme durch Konvektion abgeben (s.o.).
Die Korrelation ist ein Maß für die gleichgerichtete Veränderung zweier Größen (zum Beispiel der Wertpapierkurse). Sie entspricht der auf Werte zwischen -1 und +1 normierten Kovarianz der betrachteten Größen. Ein Wert von +1 bedeutet einen völligen Gleichlauf, ein Wert von -1 einen völlig entgegengesetzten Verlauf und ein Wert von 0 einen unabhängigen Verlauf zweier Größen. Je ausgeprägter der Gleichlauf zweier Wertpapierkurse, desto weniger eignet sich eine Kombination dieser Wertpapiere zur Diversifikation bzw. zur Vernichtung des unsystematischen Risikos.
Die Korrelationsmatrix gibt die Korrelationen zwischen den in ihr aufgeführten Variablen (Wertpapierkursen) an.
Ein statistisches Maß für den Zusammenhang bzw. den Gleichlauf zwischen zwei Größen (zum Beispiel Wertpapierkursen). Da die Kovarianz ein nicht normiertes absolutes Maß darstellt, wird meist die Korrelation zur Beurteilung des Zusammenhanges von Wertpapierkursen herangezogen.Krankengeld
ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Es wird gezahlt,
wenn der Versicherte arbeitsunfähig ist, stationär im Krankenhaus
behandelt wird, sich in einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung
befindet oder wegen der Pflege eines kranken Angehörigen nicht arbeiten
kann. Die Zahlung erfolgt von dem Tag an, an dem der Arzt die Arbeitsunfähigkeit
bescheinigt oder die Behandlung beginnt. Wenn der Versicherte
Lohnfortzahlung erhält, ruht der Anspruch auf Krankengeld. Die Höhe
des Krankengeldes beträgt 80% des letzten regelmäßigen
Arbeitsentgelts und wird zeitlich unbegrenzt gezahlt; innerhalb von drei
Jahren jedoch nur für 78 Wochen, wenn die Arbeitsunfähigkeit aufgrund
derselben Krankheit besteht.
Der Kreditbedarf ergibt sich nach Abzug der zur Verfügung stehenden Eigenmittel von den Gesamtkosten. Siehe dazu auch Finanzierungsplan.
Siehe Bonität.
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) errechnet sich aus dem Quotienten von aktuellem Kurs und historischem bzw. prognostiziertem Gewinn je Aktie. Das KGV gibt an, wie viele Jahre lang das momentane Ergebnis je Aktie erzielt werden muß, um den Börsenkurs zu erzielen.
Preisschwankungen an den Wertpapiermärkten, die mit der Gefahr einhergehen, Wertpapiere unter dem erwarteten Kurs veräußern zu müssen.oben
Künstlicher Baustoff
Alle bekannten Außenwand-Baustoffe werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Durch Zuführung von Energie und den dabei ablaufenden chemischen Reaktionen entfernt sich der natürliche Rohstoff von seiner Ausgangsbasis und ist dann als künstlicher Baustoff einzuordnen.
Der Wärmedurchgangskoeffizient oder k-Wert dient der Beurteilung der Wärmedämmfähigkeit eines Bauteiles. Er wird zum Nachweis der Wärmeverluste eines Gebäudes herangezogen. Der k-Wert gibt an, wie groß die in Watt gemessene Wärmemenge ist, die durch einen Quadratmeter Wandfläche innerhalb einer Stunde tritt, wenn die Lufttemperatur zu beiden Seiten der Wand sich um ein Grad Celsius unterscheidet. Je kleiner der k-Wert, um so besser der Wärmeschutz und um so geringer die Heizkosten (siehe Passiv-Haus). Wenn ein Bauteil mehr Wärme aufnimmt als abgibt, ist der k-Wert negativ (siehe negativer k-Wert).
Kilowattstunde, gibt den Energieverbrauch in Kilowatt pro Stunde an.
Kilowatt ist der Wert zur Bemessung der Energieleistung eines Heizkessels oder eines elektrischen Gerätes.