Gamma
Gaube
Gearing
Gebäude
Gewerblich genutzte Gebäude
Geldkurs
Geldmarkt
Geldmarktfonds
Geldmengenziel
Gemischte Fonds
Genußschein
Geregelter Markt
gesetzliche Unfallversicherung
Gesamtschuldner
Gesundheitsgefährdung
Gewinn je Aktie
Gewinnmitnahmen
Gewinnschwelle
Gezeichnetes Kapital
Gift
Gipsbauplatten
Girosammelverwahrung
Glasuren
Glasvorbauten
Gleitende Neuwertversicherung
Gleitender Durchschnitt
Gliedertaxe
Grenzwert
Grauwassernutzung
Grundbuch
Grunderwerbsteuer
Grundschuld
Grundwassergefährdung
g-Wert
Das Gamma mißt die Veränderung des Deltas in Abhängigkeit von Veränderungen des Kurses des Basiswertes um eine Einheit. Mathematisch gesehen ist Gamma die zweite Ableitung des Optionsscheinkurses in Abhängigkeit von Preisveränderungen beim Basiswert. Das Gamma weist den höchsten Wert auf, wenn der Ausübungspreis "am Geld" ist.
Ein Dachaufbau für ein stehendes Fenster ist eine Gaube (auch: Gaupe).
Es gibt z.B. Fledermaus-, Satteldach-, Spitzdach- oder Walmdachgauben. Es ist zu bedenken, dass jeder zusätzliche Aufbau ohne geeignetes Deckmaterial komplizierte Eindeckungen nötig macht und einen Angriffspunkt für die komplexe Außenhaut darstellt.
siehe Elastizität
Ein Gebäude ist ein mit dem Grund und Boden verbundenes Bauwerk, das von Menschen betreten werden kann und Menschen und Sachen schützt.Eine Gebäude wird dann als gewerblich genutzt eingestuft, wenn mindestens 50% des Gebäudes einer gewerblichen Nutzung unterliegen.
Preis, zu dem der Emittent oder Börsenmakler bereit ist, einen Optionsschein zu kaufen.
Am Geldmarkt findet der Handel mit Zentralbankgeld und mit Geldmarktpapieren statt. Ein wesentlicher Bereich ist dabei die kurzfristige Kreditvergabe der Banken untereinander. Für die im allgemeinen kurzfristigen Kredite auf dem Geldmarkt werden Geldmarktzinsen berechnet, so zum Beispiel für Kredite mit einer Laufzeit von einem Tag der Tagesgeldsatz oder für Kredite mit dreimonatiger Laufzeit der Dreimonatszinssatz. Die übliche zeitliche Grenzziehung zwischen "Geld-" und "Kapitalmarkt" ist ein Jahr, so daß Geschäfte mit verbrieften oder unverbrieften Finanztiteln mit einer Restlaufzeit von maximal einem Jahr dem Geldmarkt, entsprechende Geschäfte mit Restlaufzeiten von über einem Jahr dem Kapitalmarkt zugerechnet werden.
Risikoarme Investmentfonds, die ihre Mittel in kurzfristige Geldmarktwerte (Restlaufzeit weniger als ein Jahr) anlegen. Aufgrund der kurzen Restlaufzeiten unterliegen Geldmarktfonds so gut wie keinem Kursrisiko. Sie dienen als Instrument für die kurzfristige Geldanlage, zum Parken von Geldern oder als Alternative zu Termingeldeinlagen.
Die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank verkündet jeweils für das Folgejahr ein Geldmengenziel bzw. einen Zielkorridor für das gewünschte Wachstum der Geldmenge M3. Dieses Ziel orientiert sich im wesentlichen am Wachstum des Produktionspotentials, an der trendmäßigen Veränderung der Geldumlaufgeschwindigkeit sowie einem mittelfristig tolerierbaren Preisanstieg. Theoretischer Hintergrund ist die Vorstellung, daß eine übermäßige Geldmengenausweitung längerfristig zu einem unerwünschten Preisniveauanstieg führt. Mit Bekanntgabe und der Einhaltung des Geldmengenziels versucht die Bundesbank bzw. die Europäische Zentralbank ihre Politik für die Wirtschaftsakteure transparent zu machen und von der monetären Seite die Voraussetzungen für Preisniveaustabilität zu schaffen.
Gemischte Fonds legen ihre Mittel sowohl in Aktien als auch in Rentenpapieren an. Ihr Risikograd ist daher zwischen dem von Aktien- und Rentenfonds anzusiedeln.
Mischform zwischen Aktie und festverzinslichem Wertpapier. Besitzer dieser Scheine haben, anders als Stammaktionäre, kein Stimmrecht. Dafür gibt es in der Regel einen höheren gesicherten Ertrag als bei Aktien in Form von Genußscheinausschüttung.
Eine Form des nichtamtlichen Handels in Werten, die am Börsenplatz zur nichtamtlichen Notierung zugelassen sind. Für die Zulassung zum geregelten Markt werden geringere Anforderungen an den Emittenten als für die Zulassung für den amtlichen Handel gestellt; in der Hierarchie der Börsensegmente steht er somit zwischen dem amtlichen Handel und dem Freiverkehr.
gesetzliche
Unfallversicherung
Die gesetzliche Unfallversicherung bietet Schutz gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen. Pflichtversichert sind alle aufgrund eines Arbeits-, Dienst- oder Ausbildungsverhältnisses Beschäftigten. Es besteht die Möglichkeit der freiwilligen Versicherung.
Mehrere Darlehensnehmer eines Darlehens haften als Gesamtschuldner. Jeder Gesamtschuldner ist unabhängig vom anderen zur vollen Zahlung verpflichtet.
Die Bank ist dabei in der Wahl des von ihr in Anspruch genommenen Gesamtschuldners frei, sie darf die Leistung jedoch nur einmal verlangen. Der Schuldner, der die Zahlung gegenüber der Bank geleistet hat, kann jedoch von den anderen Schuldnern Ausgleich verlangen. Eheleute haften in der Regel gesamtschuldnerisch.
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Gesundheitsgefährdung
Eine Gesundheitsgefährdung kann passiv und aktiv hervorgerufen werden.
Passiv: z.B. durch Einatmen von gasförmigen, gesundheitsschädlichen Stoffen sowie von fibrosen Feinstäuben, durch die Nahrungsaufnahme, durch radioaktive Strahlung, durch allgemeinen Lärm, durch den Straßenverkehr.
Aktiv: z.B. durch Freisetzung von gesundheitsschädlichen Gasen, Lösungen und anderen Produkten, durch Gewaltanwendung. All diesen Faktoren ist gemeinsam, dass sie äußere und/oder innere Schäden am Körper des Menschen verursachen können.
Wesentlicher Bewertungsfaktor im Rahmen der fundamentalen Aktienanalyse. Der Gewinn je Aktie wird errechnet, indem der Gesamtgewinn des Unternehmens durch die Anzahl der Aktien geteilt wird.
Verkäufe von Wertpapieren, die zuvor gestiegen sind, zum Beispiel mitten in einem Aufwärtstrend. Gewinnmitnahmen werden oft als Erklärung angegeben, wenn Wertpapiere ohne ersichtlichen Grund im Kurs leicht zurückgehen.
Preis, den der Basiswert mindestens erreichen muß, damit der Optionsscheinkäufer keinen Verlust erleidet. Bezogen auf den Verfallstermin eines Optionsscheines entspricht die Gewinnschwelle beim Call dem Ausübungspreis zuzüglich dem Optionsscheinpreis. Im Falle eines Puts wird vom Ausübungspreis der Preis des Optionsscheines abgezogen.
Das Grundkapital einer Aktiengesellschaft.oben
Gift
Unter Gift versteht man Stoffe, die im lebenden Organismus zu einer spezifischen Erkrankung (Vergiftung) mit Funktionsstörungen, bleibendem Gesundheitsschaden oder Todesfolge führen. Dabei ist die Gefahr, dass ein Stoff als Gift wirkt, in hohem Maße von der Dosis abhängig.
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Gipsbauplatten
Gipsbauplatten werden als Baumaterial für nichttragende Innenwände oder zur Verkleidung bei Renovierung, Um- oder Ausbau verwand. Neben ihrer unkomplizierten Montage ohne Spezialwerkzeug bieten sie eine Reihe weiterer Vorteile: Sie können sofort gestrichen, tapeziert oder gefliest werden, erlauben eine flexible Raumgestaltung und auch die Aufnahme von Ver- und Entsorgungsleitungen ist möglich.
Die preiswerteste, sicherste und einfachste Art, Aktien aufbewahren zu lassen. Die Wertpapiere werden zentral bei einer Wertpapiersammelbank deponiert. Ein Wertpapier-Sammelverwahrsystem in Luxemburg heißt Cedel.oben
Glasuren
Oberflächen-Glasuren bilden bei gebrannten Tondachziegeln eine glänzende Oberfläche. Sie bieten eine noch größere Resistenz der Dachziegel gegenüber aggressiven Umweltbelastungen, saurem Regen, Verschmutzungen (siehe Tondachziegel). Zudem verhindern sie eine schnelle Vermoosung und stoppen einen frühzeitigen Glanzabbau (siehe Engoben).
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Glasvorbauten
Verglaste Windfänge oder Wintergärten werden als Glasvorbauten bezeichnet. Werden sie beheizt, so geht aufgrund der generell geringen Wärmedämmeigenschaft von Glas viel Wärme verloren. Bleiben sie jedoch unbeheizt, fungieren sie als Dämmung und senken die Wärmeverluste der dahinter liegenden Räume und nutzen tagsüber den Treibhauseffekt (siehe Treibhauseffekt).
Durch die gleitende Neuwertversicherung haben Sie nach einem Schadenfall die Möglichkeit, Ihr Haus im neuwertigen Zustand wiederherzustellen. Die Leistung aus der gleitenden Neuwertversicherung paßt sich ständig den steigenden Baukosten an, so daß eine Unterversicherung aufgrund von steigenden Preisen ausgeschlossen wird.
Der gleitende Durchschnitt wird als arithmetisches Mittel aus einer bestimmten Anzahl von Kurswerten der Vergangenheit berechnet. Häufig werden gleitende Durchschnitte über 200 Tage für Langfristcharts und 90 Tage für Kurzfristcharts verwendet. Der gleitende Durchschnitt wird herangezogen, um zwischen zufälligen Schwankungen und anhaltenden Trends unterscheiden zu können.
Die Gliedertaxe ist eine Tabelle, anhand derer bei vollständigem Verlust oder vollständiger Gebrauchsunfähigkeit bestimmter Gliedmaßen oder sonstiger Körperteile regelmäßig der Invaliditätsgrad und damit die Höhe der Invaliditätsentschädigung festgelegt wird. Bei teilweisem Verlust oder teilweiser Gebrauchsunfähigkeit werden entsprechende Teilsätze der Tabelle angenommen
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Grenzwert
Höchstgrenze für die als noch zumutbar erachtete und damit noch zulässige Schadstoffbelastungen der Umwelt und Belastungen des Menschen aufgrund gesundheitsgefährdender Einflüsse. Das Verfahren für die Festlegung von Grenzwerten ist ebenso umstritten wie viele Grenzwerte selbst, da z.B. Wissenschaftler unterschiedliche Einschätzungen der Schädlichkeit bestimmter Schadstoffe treffen.
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Grauwassernutzung
Grauwassernutzung ist die Wiederverwendung des Brauchwassers (Handwasch-, Dusch-, Bade- und Waschmaschinenwasser) zur Toilettenspülung, um Trinkwasser zu sparen. Das Brauchwasser fließt über die separate Zuleitung in einen Speichertank, in welchem die mitgeführten Schmutz- und Schwebstoffe durch ein Filtrationsverfahren mechanisch entfernt werden. Das so vorgereinigte Wasser wird dann in den Vorratsbehälter befördert, in welchem ein Tauchstrahler mit einer speziellen UV-Strahlung fotobiologische bzw. fotochemische Prozesse auslöst, die zur Abtötung vorhandener Bakterien führen. Ein selbstreinigendes System gewährleistet eine dauerhaft hohe Strahlungsintensität der UV-Lampe. Bei Betätigung der WC- und Urinalspülung wird das filtrierte und keimbehandelte Wasser durch eine elektronisch gesteuerte Pumpe automatisch über die separate Zuleitung in die Spülkästen nachgespeist. Sowohl der Speichertank als auch der Vorratsbehälter werden durch ein vollautomatisches Rückspülverfahren gereinigt.
Beim Amtsgericht geführtes öffentliches Register, welches die Wirtschafts- und Rechtsverhältnisse an Grundstücken darlegt. Das Grundbuch kann bei berechtigtem Interesse von jedermann (z. B. Käufer) eingesehen werden und genießt öffentlichen Glauben, d.h., dass die dort eingetragenen Tatbestände jedem gutgläubigen Dritten gegenüber als richtig gelten. Das Grundbuch besteht aus dem Bestandsverzeichnis und den Abteilungen I, II und III. Das Bestandsverzeichnis enthält die genauen Grundstücksangaben und sollte mit den Katasterpapieren übereinstimmen. In Abteilung I werden die Eigentumsverhältnisse, in Abteilung II die Lasten und Beschränkungen und in Abteilung III die Belastungen eingetragen.
Das Finanzamt erhebt beim Erwerb einer Immobilie eine Grunderwerbsteuer in Höhe von zur Zeit 3,5 %. Besteuerungsgrundlage sind der Kaufpreis, das Meistgebot aus einer Zwangsversteigerung o.ä.
Grundpfandrecht, mit dem ein Grundstück zur Sicherung eines Darlehens durch Eintragung im Grundbuch belastet wird. Die Grundschuld berechtigt den Darlehensgeber, das Grundstück im Wege der Zwangsvollstreckung zu verwerten. Die Grundschuld ist im Gegensatz zur Hypothek abstrakt, d.h., sie ist nicht an das Bestehen einer bestimmten Forderung gebunden. Daher sind Konditionenanpassungen, Umschuldungen, Abtretungen sowie Nachbelastungen mit weniger Aufwand und Kosten verbunden. Es gibt Grundschulden mit und ohne Brief (Briefgrundschuld bzw. Buchgrundschuld).
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Grundwassergefährdung
Stoffe oder deren Reaktionsprodukte, die geeignet sind, das Grundwasser zu verunreinigen oder sonstwie in seinen Eigenschaften nachteilig zu verändern, stellen eine Grundwassergefährdung dar. Derart kontaminiertes Grundwasser entspricht nicht mehr den Anforderungen für Trinkwasser und kann nur noch als Brauchwasser benutzt werden.
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g-Wert
Er gibt an, wie viel Energie durch eine Glasscheibe dringt, und wird in Prozent angegeben.
g = 100 % ist ein offenes, unverglastes Fenster,
g = 0 % eine geschlossene Wand. Die g-Werte unterschiedlicher Glaskonstruktionen können zwischen 44 % und 82 % schwanken. Der g-Wert ist wichtig für die Berechnung des äquivalenten k-Wertes. Er berücksichtigt sowohl den Wärmeverlust als auch den solaren Wärmegewinn einer Verglasung.